- keine aktiven AKWs
- Atomeinstieg (2 Reaktoren) geplant
- Stromerzeugung 2024 aus
- 36% Fossile Brennstoffe (35% Ölschiefer, 0,5% Gas, 0,5% Öl)
- 64% Erneuerbare Energie (22% Biomasse, 21% Windenergie, 18% Solar, 2,5% Abfall, 0,5% Wasser)
- 5,5 TWh Eigenproduktion, 5,6 TWh Importe, 3,7 TWh Exporte 1 https://www.iea.org/countries/estonia/electricity
Estland erzeugt noch ein Drittel der benötigten
Elektrizität aus Ölschiefer, seit 2007 hat sich hier der Anteil aber halbiert. Als erneuerbare Energiequellen wird
Biomasse (v.a. Holz),
Wind und
Photovoltaik genutzt.
Estland wollte sich zunächst an dem geplanten AKW in Litauen beteiligen, der Bau des AKWs wird jedoch 2016 abgesagt.
Seit
2021 wird an einem eigenen
AKW geplant,
2026 beschließt die Regierung den "Nuclear Energy and Safety Act", der die
gesetzlichen Rahmenbestimmungen für Atomkraft im Land festlegt - darunter auch, dass der Bau eines AKWs nur mit Zustimmung des Parlaments erfolgen darf.
Aktuell sind
zwei Reaktoren geplant, zwei mögliche Standorte werden untersucht. 2029 will der estnische Atomkonzern Fermi Energia die Baubewilligung beantragen, 2035 soll der erste Reaktor laut Plan in Betrieb gehen.
Seit 2020 wird mit dem US/UK-Unternehmen Deep Isolation an einem Plan für die
Atommülllagerung gearbeitet.
Estland arbeitete in den letzten Jahren verstärkt daran, sich vom russischen Stromnetz zu lösen und wurde im Februar
2025 mit dem
europäischen Stromnetz synchronisiert.
2Mehr Infos und Quellenangabe:1 Stromproduktion | IEA.org, aufger. 07/262 Atompläne Estland | WorldNuclearAssociation.org, aufger. 07/26Foto: Kraftwerk Iru,
HannuInformationsstand 07/2026