Zwentendorf-Feiertag: Der erste ökologische Feiertag Österreichs
05.11.26, 16:00 - 22:00, Kunstuni Linz, Kirche Grüner Anker und dem Weg dazwischen
Kann Klimabewusstsein auch positive Gefühle wie Freude, Einheit und Hoffnung hervorrufen? Am 5.11 wollen wir - gerade in Zeiten von Klimakollaps und autoritärem Demokratieabbau - neue inklusive Bezugspunkte für einen Planeten in der Krise durch die Ausrufung des "Zwentendorf-Feiertags" erschaffen!
Zum Jahrestag des "Neins zur Atomenergie" feiern und fordern wir den ersten ökologischen Feiertag Österreichs. Ein Tag, an dem wir uns an alte Kämpfe und Errungenschaften erinnern und Kraft für neue Transformationen tanken. Ein Ritual, um gemeinsam die Absage moderner Heilsversprechen zu üben und um das bessere Leben auf diesem Planeten zu finden.
Denn am 5.11.1978 ist etwas Einmaliges geschehen: Jenseits aller Spaltungen fand Österreich den Konsens und ist seither stolz auf seine nunmehr auch in der Verfassung verankerte Atomfreiheit. An diesem Tag wollen wir erinnern und lernen, dass Klimabewusstsein nicht nur negative Gefühle wie Scham, Angst und Depression hervorrufen muss, sondern auch zu Ermächtigung, Stolz, Hoffnung und der Sehnsucht nach besserem Leben führen kann! Es braucht positive Bezugspunkte für eine Gesellschaft in multipler Krise, um mit Hoffnung und Kraft die gigantischen Herausforderungen der Zukunft anzugehen.
Dieses Jahr werden wir in der Kunstuni Linz, der Kirche Grüner Anker und auf dem Weg dazwischen zum zweiten Mal diesen neuen, noch offiziell zu erstreitenden Feiertag für eine lebbare Zukunft Österreichs feiern. Besucher:innen und Mit-Feiernde erwartet ein abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm von Oper bis Diskurs, Performance bis Multimedia-Installation und Konzert bis aktivistischem sharing circle und kulinarischer Installation. Im Zentrum der Erinnerung von Widerständigkeit und dem Feiern des Werts der Absage für eine lebbare Zukunft soll dieses Jahr Kronstorf stehen - der Ort nicht unweit von Linz, an dem Google eines der größten Datencenter Europas bauen will, mit katastrophalen Auswirkungen auf Wasser, Umwelt, Stromversorgung und Gesellschaft. Dieses Jahr rufen wir laut gen Kronstorf: "Wir machen Dich Zwentendorf!" Mit dem Rohbau des Servermonsters, welches nie eröffnet wird, lassen sich sicher noch lustigere Verwendungen finden!
An diesem Festtag werden die Feiern im Raum D der Kunstuni Linz (Hauptplatz 6, 5. OG) um 16:00 Uhr beginnen. Es wird Vorträge zu Atomenergie, Datencentern und gegenwärtigen, vergangenen wie zukünftigen Kämpfen für eine bessere Zukunft geben. Weiters wird es Musikeinlagen von X und Y geben, Videoinstallationen vom Committee of Gradual Incapacitation (CGI) sowie eine performative Einlage von Christina Gruber zum Google Datencenter in Kronstorf. Weiters wird es eine Suppe geben sowie einen Sammelcall mit Activistis von Nah und Fern, die uns erzählen werden, was alles in Zukunft noch Zwentendorf gemacht werden wird (A26, Lobau-Autobahn, St. Marx Eventhalle, ...).
Nach diesem Auftakt lädt das Committee of Gradual Incapacitation (CGI) zusammen mit dem Gegentonorchester um 18:00 Uhr zu einer performativen Prozession auf die andere Seite der Donau ein, bei der das Ritual zum "Cancelation Day" seine zweite Durchführung erfahren wird. Angekommen (19:00 Uhr) beim Zielort der Kirche zum Grünen Anker wird es die Performance "High Activity Long Life" des französischen Theaterkollektiv La.e Mutant.e geben, welches über das geplante Atomendmülllager in Bure, Frankreich ein kritisches und zugleich witziges Stück geschrieben hat. Abschließend wird eine heilige Messe zum Verfassungstext der österreichischen Atomfreiheit gefeiert, die in einem Rave mit DJ Nyx um 22:00 Uhr endet. Für Verpflegung in Form von "Atomenergie? Nein Danke!" Waffeln ist gesorgt!
Eine Kollaboration des Committee of Gradual Incapacitation (CGI) (Kilian Jörg, Sabrina Rosina, Verena Frauenlob, Andrew Munn, collectif -h-) mit Südwind Linz und atomstopp_atomkraftfrei leben!
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Schöne neue Welt?! Von den falschen Versprechungen der Atomlobby und wie sie wirken
04.11.26, 19:00 - 21:00, Pfarrsaal Enns-St. Laurenz
Der Arbeitskreis Umwelt - Eine Welt der Pfarre Enns-St. Laurenz lädt zum Vortrag "Schöne neue Welt?! Von den falschen Versprechungen der Atomlobby und wie sie wirken"
Vortrag und Diskussion mit Mag. Herbert Stoiber von atomstopp_atomkraftfrei leben!
Mittwoch, 4, November 2026, 19:00 Uhr
Pfarrsaal Enns-St. Laurenz
Lauriacumsstrßae 4, Enns
Teilnahme kostenlos, Spenden erbeten
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Protestmarsch gegen ein Endlager in Pacejov/Manovice
11.07.26, 11:15 - 21:30, Linz - Pacejov, Tschechien
Herzliche Einladung zur gemeinsamen Busfahrt und Protestmarsch gegen ein Atommüll-Endlager in Pacejov/Manovice.
ANMELDUNG unter [email protected] oder 0732 / 77 42 75
Die
Teilnahme ist KOSTENLOS!
Die Situation rund um die geplanten Atommüll-Endlager in Tschechien hat sich weiter zugespitzt: Die Klagen der betroffenen Gemeinden gegen die Probebohrungen wurden Ende April abgewiesen. Der juristische Widerstand geht weiter, eine Kassationsbeschwerde ist angekündigt. In dieser Situation ist politischer und zivilgesellschaftlicher Druck wichtiger denn je und gerade jetzt braucht es sichtbare Solidarität.
* Samstag, 11. Juli 2026
* Gemeinsame Busfahrt ab Linz (ab 11:15 Uhr), Zustieg in Freistadt möglich
* Ab 15 Uhr: schöne, drei Kilometer lange Wanderung nach Manovice
* Kundgebung (Expert_innen berichten über den Stand der Endlagersuche in Tschechien) mit Verpflegung
* Anschließend Rückfahrt mit dem Bus, Ankunft in Linz ca: 21:30 Uhr
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Atomkraft ist todsicher - 40 Jahre nach Tschernobyl
23.04.26, 19:00 - 21:00, Kronstorf, Josef Heiml Halle
Vortrag "Atomkraft ist todsicher - 40 Jahre nach Tschernobyl"
am Donnerstag, 23. April 2026 um 19:00 in der Josef Heiml Halle
EINTRITT FREI! Freiwillige Spenden für die tschechischen NGOs
Während in Österreich das Thema Atomkraft in der Öffentlichkeit kaum präsent ist, scheint es, als würde international der Ausbau der Atomenergie wieder salonfähig werden. Tschernobyl und Fukushima sind anscheinend in Vergessenheit geraten. Unweit der oberösterreichischen Grenze in Temelin soll neben den schon bestehenden AKW-Blöcken ein Experimentiergelände für SMR-AKWs geschaffen werden. Das sind geschrumpfte Atmkraftwerke, die es trotz jahrzehntelanger Forschung daran bislang nicht über das Papierstadium hinaus geschafft haben. Die Atomindustrie verwendet dafür gerne den Werbebegriff Small Modular Reactors, der in keiner Hinsicht den Tatsachen entspricht. Richtiger ist die Bezeichnung "Smart Marketing Reactors", weil sie hauptsächlich dazu dienen, Gelder der Öffentlichkeit zu für die Atomindustrie zu lukrieren.
Was spricht gegen Atomkraft? Sind die Sicherheitsprobleme gelöst? Was kostet eine kWh Strom aus Atomkraft im Vergleich zu Wind und Sonne? Sind SMRs (Small Modular Reactors) die Lösung? Wie sieht es mit der Kühlung der Reaktoren in heißen, trockenen Sommern aus? Was passiert eigentlich mit den Reaktoren selber, die viele Tonnen radioaktives Material enthalten, wenn sie das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben und noch tausende Jahre strahlen werden? Wer ist in 100 oder 200 Jahren für deren Wartung und Sicherheit verantwortlich? Gibt es ein sicheres Atommüllendlager?
Zu diesen und weiteren Fragen sprechen am 23. April:
* Dipl. Ing. Dalibor Strasky, Nuklearenergietechniker, Anti-Atom-Beauftragter des Landes OÖ, ehemals Techniker im AKW Dukovany, Planungstechniker für das AKW Temelin und Energieberater beim tschechischen Umweltministerium
* Vertreter von tschechischen Antiatom-NGOs, die über ihre Arbeit in einem schwierigen politischen Umfeld berichten
Veranstalter: Die Grünen Kronstorf
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atomstopp beim Linz Marathon
12.04.26, 08:30 - 14:30, Linz
Über 60 Läufer_innen starten auch heuer wieder für atomstopp beim Linz Marathon und unter dem Motto "Atomkraft? Nutzt dem Klima nix!" für eine Welt ohne Atomkraft.
DABEI SEIN, ANFEUERN, MITHELFEN
* Anmeldungen für die
Warteliste können noch aufgenommen werden (kurzfristige Übernahme eines Startplatzes bei Ausfall eines/r Läufer_in)
*
Helfer_innen für die Fahnenübergabe willkommen! Die letzten 100 Meter laufen unsere Sportler_innen mit wehenden, sonnengelben atomstopp-Fahnen ins Ziel ein. Freiwillige Helfer_innen für die Fahnenübergabe bzw. Entgegennahme im Ziel werden noch gesucht. Zeitraum: 0,5 bis ? Stunden zwischen 9:30 und 13:30
Bitte unter
[email protected] oder unter 0732 / 774275 (Mo-Fr 9-13 Uhr) melden!
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Generalversammlung
26.03.26, 19:00 - 20:30, Wissensturm Linz
Einladung zur statutengemäß alljährlich stattfindenden
GENERALVERSAMMLUNG
am 26. März 2026 um 19 Uhr
Ort: Wissensturm, Kärntnerstraße 26, Linz
Seminarraum 06.02 (6. Stock)
Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
3. Jahresrückblick 2025
4. Bericht der Kassierin
5. Statutenänderung
6. Bericht der Rechnungsprüferin
7. Entlastung des Vorstands
8. Neuwahl des Vorstands
9. Jahresausblick 2026
10. Allfälliges
Anmeldung an
[email protected] erbeten.
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Einladung zur Enthüllung eines Erinnerungszeichens in St. Pantaleon-Erla
11.03.26, 10:00 - 10:45, 4303 St. Pantaleon-Erla, Stein 8
Am 11. März, dem 15. Fukushima-Gedenktag, machen wir in St. Pantaleon-Erla sichtbar, dass dort vor 50 Jahren der Bau eines Atomkraftwerkes ganz nah am dicht besiedelten Linzer Zentralraum begonnen werden sollte. Wir zeigen damit auch, was engagierte, vorausschauende Bürger_innen verhindert haben.
Enthüllung Erinnerungszeichen AKW St. Pantaleon-Erla
Mittwoch, 11. März 2026, 10:00 Uhr
direkt am Donauradweg (4303 St. Pantaleon-Erla, Stein 8)
Programm
o Begrüßung durch Mag. Roman Kosta, Bürgermeister St. Pantaleon-Erla
o Input von Schüler_innen der Fachschule für wirtschaftliche und soziale Berufe Erla zu Radioaktivität
o Präsentation Umfrage zum AKW St. Pantaleon durch Bürgermeister Kosta
o AKW-Pläne aus Sicht der Gemeinde, Josef Alkin, Vizebürgermeister St. Pantaleon-Erla
o Wichtige Ereignisse und Entwicklung der Bewegung, Dipl.-Ing. Friedrich Witzany, AKW-Gegner der ersten Stunde
o "Dank starker Bürger_innen bleibt Linz von unmittelbarer AKW-Nachbarschaft verschont", Gespräch mit Mag.a Eva Schobesberger, Umweltstadträtin OÖ. Landeshauptstadt Linz
o Gespräch mit Landtagsabgeordneten Bürgermeister Lukas Michlmayr
o Enthüllung der Tafel
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