Die Tschechische Republik ist dem Bau eines Atommüll-Endlagers näher gekommen. Gemeinden scheitern mit ihren Einsprüchen

28.03.25, Quelle: CNN Prima NEWS, CTK, Übersetzung: OIZP

Die Tschechische Republik ist dem Bau eines Atommüll-Endlagers näher gekommen. Gemeinden scheitern mit ihren Einsprüchen
Gemeinden aus den Standorten Brezovy potok und Janoch (Janoch bei
Temelin) in der Region Klatovy sind mit ihren Einsprüchen gegen die
Festlegung von Erkundungsgebieten für das geplante Tiefenlager für
radioaktive Abfälle gescheitert. Der Einspruch ist vom Umweltministerium
abgelehnt worden, sagte Martina Bila, Sprecherin der Verwaltung für die
Endlagerung radioaktiver Abfälle (SURAO), am Freitag. Sie sagte, die
gültige Ausweisung der Erkundungsgebiete sei ein wichtiger Schritt auf
dem Weg zur Auswahl des End- und des Ersatzstandorts für das Tieenlager.
Die Gemeinden haben sich lange gegen das Endlager gewehrt und überlegen
nun den nächsten Schritt.

Nach Angaben von SURAO können nun die Erkundungsarbeiten an den
genannten Standorten in West- und Südböhmen beginnen. Dazu gehören
detaillierte geologische Kartierungen, gefolgt von geophysikalischen
Untersuchungen und Tiefbohrungen. Nach Angaben der Verwaltung SURAO
werden die Geologen das Massiv, in dem sich das Endlager in Zukunft
befinden könnte, eingehend untersuchen können. Das Ziel ist es,
Informationen über die mineralogische Zusammensetzung der Gesteine, ihre
Festigkeit, Brüche oder Klüfte sowie über die Zusammensetzung des
Grundwassers oder seinen Fluss zu sammeln.

Nach Angaben von SURAO können nun die Erkundungsarbeiten an den
genannten Standorten im Westen und Süden der Tschechischen Republik
beginnen. Dazu gehören detaillierte geologische Kartierungen, gefolgt
von geophysikalischen Untersuchungen und Tiefbohrungen. Nach Angaben der
Verwaltung werden die Geologen das Massiv, in dem sich das Endlager in
Zukunft befinden könnte, eingehend untersuchen können. Ziel ist es,
Informationen über die mineralogische Zusammensetzung des Gesteins,
seine Festigkeit, Brüche oder Klüfte sowie über die Zusammensetzung des
Grundwassers oder seinen Fluss zu sammeln.

Nach Angaben von SURAO werden alle Arbeiten dazu beitragen, den
geeignetsten und sichersten Standort für ein Tiefenlager für
hochradioaktive Abfälle und abgebrannte Brennelemente auszuwählen.
Sobald die Erkundungsgebiete festgelegt sind, wird der Staat damit
beginnen, den Gemeinden die ihnen gesetzlich zustehenden Beiträge zu
zahlen. Nach Angaben von SURAO erhält der Standort Brezovy potok 31,2
Mio. Kronen pro Jahr und der Standort Janoch 17 Mio. Kronen pro Jahr.
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