Anmerkung von atomstopp:
In tschechischen Medien wird immer wieder betont, wie viel Geld in die Erneuerung der alten Reaktoren investiert wird, so auch im unten stehenden Artikel unter dem Titel "Die Modernisierung der Maschinenräume, die Wartung der Dampferzeuger sowie der Einsatz von KI kosten in Dukovany Milliarden." Anders als diese Artikel suggerieren, sind diese Investitionen in die Alt-AKWs kein Sicherheitsgewinn. Die Reaktoren von Dukovany und Temelín wurden ursprünglich für einen Betrieb von 30 Jahren ausgelegt und genehmigt, die in Dukovany laufen aber bereits seit 40 Jahren - und verfügen derzeit über eine unbefristete Betriebsgenehmigung. Mit jeder Laufzeitverlängerung erhöht sich das Risiko dieser ohnehin letztlich nicht beherrschbaren Technik, denn es ist - wie der Anti-Atom-Beauftragte des Landes OÖ Dalibor Strasky, ehemals Techniker im AKW Dukovany,
jüngst bei der NEC2025 erläuterte - eine Nachrüstung dieser Altanlagen auf den heutigen Stand von Wissenschaft und Technik nicht möglich und für Alt-AKWs gelten nicht die heutigen Sicherheitsanforderungen. Das betrifft nicht nur die AKWs in Tschechien, sondern alle derzeit laufenden Laufzeitverlängerungen. Immerhin sind die etwa 400 weltweit laufenden AKWs durchschnittlich älter als 32 Jahre.
Link zum Artikel (in Tschechisch - um in Ihre gewünschte Sprache zu übersetzen, bitte ein Übersetzungstool wie
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https://www.impuls.cz/regiony/vysocina/elektrarna-dukovany-investice-zivotnost-vykon-reaktor-udrzba-cez-vysocina.A260130_140807_imp-vysocina_air#utm_source=rss&utm_medium=feed&utm_campaign=iregiony&utm_content=main