Demonstrant_innen mit Fahnen und einem großen gelben Banner vor der Erste Bank - Sparkasse am Wiener Graben. Das Banner ist 3 mal 1 Meter groß, gelb mit schwarzem Text "Kein österreichisches Bankengeld für Atomkraftwerk in Dukovany. Finanziert Erste Bank -Sparkasse-Eigentümerin AKW?" und hat links die rote Anti-Atom-Sonne abgebildet.

Finanziert Erste Group Dukovany-Atomkraftwerk an Österreichs Grenze? Demo fordert Antwort

05.10.26 - Um Klarheit über eine Beteiligung am AKW-Ausbau in Dukovany zu fordern, demonstrierten österreichische Anti-Atom-Organisationen vor der Erste Bank - Sparkasse in Wien.

Petr Závodský, Geschäftsführer der Dukovany-Errichtergesellschaft Elektrárna Dukovany II, sagte in einem Interview, dass die Ceská sporitelna Teil des Bankenkonsortiums sei, das die AKW-Baupläne zwischenfinanziert. Die Ceská sporitelna gehört wie die österreichische Erste Bank - Sparkasse zur Erste Group.

"Die Menschen in Österreich haben sich mehrheitlich gegen Atomkraft entschieden. Daher muss die Erste Group klar sagen, ob sie Dukovany finanziert oder nicht. Sollte sie dieses schmutzige Geschäft tatsächlich betreiben, muss sie sich umgehend daraus zurückziehen", fordert Herbert Stoiber, Geschäftsführer von atomstopp_atomkraftfrei leben!

Bei der Kundgebung unter dem Motto "Kein österreichisches Bankengeld für AKW Dukovany! " waren Vertreter_innen der Wiener Plattform Atomkraftfrei, der Plattform gegen Atomgefahren Salzburg (PLAGE), des Waldviertler EnergieStammtischs und von atomstopp_atomkraftfrei leben! anwesend. Zahlreiche Passant_innen informierten sich und äußerten ihr Unverständnis, wenn sich eine österreichische Bank an Atomstrom-Geschäften beteiligt.

Pressefotos zum Download (© atomstopp_atomkraftfrei leben!)

Rückfragen & Kontakt:
Herbert Stoiber, +43 681/10 42 92 51
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