Rotfarbene, schmutzige in mehreren Rechtecken angeordnete Bauruine mit 5, zum Teil umgestützten Baukränen und wolkigem Himmel im Hintergrund

atomstopp: Erneuter Angriff auf AKW-Infrastruktur - Europa muss Atomgeschäfte mit Russland stoppen

21.01.26 - Der Einkauf von Uran und Atomtechnologie durch EU-Länder macht weiter abhängig von Russland und fördert den verbrecherischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch nach knapp 4 Jahren immer noch finanziell.

Russland hat erneut Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur durchgeführt, die auch die Stromversorgung von AKWs beeinträchtigten, wie die IAEA gestern berichtete. In der Vergangenheit wurden Atomkraftwerke auch schon direkt angegriffen, das größte AKW in Europa in Saporischschja mit unabschätzbaren Folgen für dessen Sicherheit besetzt und Kraftwerksblöcke wochenlang ohne externe Stromversorgung gelassen.

Trotz dieser wiederholten Angriffe scheint Europa nicht bereit, sich rasch von den nuklearen Abhängigkeiten zu lösen: Zwar soll nach Medienberichten Ende Februar anlässlich des 4. Jahrestages der völkerrechtswidrigen Invasion ein 20. Sanktionenpaket gegen Putins Regime beschlossen werden - endlich auch mit dem Verbot von Uranimporten aus Russland. Allerdings sind die Abhängigkeiten so groß, dass mit diesen erst 2029 Schluss sein soll. Bis dahin finanzieren EU-Länder auch in diesem Bereich die Bomben auf die Ukraine weiter.

"Obwohl die ganze Welt sieht, dass nukleare Sicherheit für Russland nichts bedeutet, setzt Ungarn weiterhin auf russische AKWs. Ausgerechnet der staatliche russische Konzern Rosatom soll ein weiteres im ungarischen Paks errichten - während Putins Armee AKWs im Nachbarland angreift", erklärt Herbert Stoiber, Geschäftsführer von atomstopp_atomkraffrei leben! und fordert: "Heimische Politiker_innen müssen bei allen ihren Kontakten zu ungarischen Kolleg_innen - auch öffentlich - darauf aufmerksam machen, dass die ungarischen AKW-Baupläne nicht nur unser aller Sicherheit gefährden, sondern weiter von Putin abhängig machen."

Rückfragen & Kontakt:
Herbert Stoiber
+43 681 10 42 92 51
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