AKW als KLIMASCHUTZ? NEIN DANKE!

An: EU-Kommission

Unterzeichner: 891

Petition ist leider schon beendet, es sind keine weiteren Unterschriften mehr möglich!



Worum gehts?

Angesichts der dreisten Versuche der Atomlobby, die Klimadebatte für eine Renaissance der Atomkraft zu missbrauchen, herrscht dringender Handlungsbedarf. Der Klimazerstörung ausgerechnet mit der hochgefährlichen Atomkraft entgegen treten zu wollen ist absurd und diese Tendenz muss schleunigst gestoppt werden.

EURATOM muss entmachtet werden!
Der Atomindustrie muss endlich ihr wirtschaftlicher, demokratieferner Schutzbereich entzogen werden! Was wir in Europa stattdessen brauchen sind eine angemessene Haftungspflicht, konkrete Laufzeitbegrenzungen, keine Finanzierungshilfen für AKW-Neubauten und eine supranationale Überprüfungsinstanz!

Die ersten Unterschriften wurden bereits an die Kommission übermittelt, weitere folgen.

Hintergrundinformationen

Die Klimadebatte treibt toxische Blüten im Versuch der Atomlobby, AKW als geeignete Gegenmaßnahme ins Spiel zu bringen. Ein Verlängern des Atomzeitalters kann jedoch in keiner Weise einen Beitrag gegen die Klimazerstörung leisten. Nicht mit dem Bau neuer und auch nicht mit der Laufzeitverlängerung alter Reaktoren.

Die Schweizerische Energie-Stiftung SES hat sich mit der Frage beschäftigt, ob AKW-Neubauten realisierbar sind. Sie hat eine sehr lesenswerte Kurzstudie veröffentlicht, die den Bau eines neuen Atomkraftwerks dem Ausbau von Photovoltaik gegenübergestellt.
» Zur Studie "Klimawandel und Atomkraftwerke" der Schweizerischen Energie-Stiftung SES

Das DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) - eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland - hat die historischen, gegenwärtigen und zukünftigen Kosten und Risiken von Atomkraft untersucht und ist zu dem Schluss gekommen: "Zu teuer und gefährlich: Atomkraft ist keine Option für eine klimafreundliche Energieversorgung."
» Zum Bericht des DIW Berlin

Die scheidende EU-Kommission kam in einer Mitteilungen im April 2019 zum Schluss, dass der EURATOM-Vertrag in seiner immer noch unveränderten rechtlichen Form und inhaltlichen Zielsetzung aus 1957 infrage gestellt werden muss.

Wir fordern die neue EU-Kommission auf, in nächster Konsequenz auf die gänzliche Abschaffung von EURATOM zu drängen!

Die ersten Unterschriften wurden bereits an die Kommission übermittelt, weitere folgen.

Der Atomindustrie muss endlich ihr wirtschaftlicher, demokratieferner Schutzbereich entzogen werden! Was wir in Europa stattdessen brauchen sind übergeordnete, verbindliche und transparente Regulative für
eine angemessene Haftungspflicht für AKW Betreiber
konkrete Laufzeitbegrenzungen alter Reaktoren
ein Ende der Finanzierungshilfen für den Bau neuer AKW
eine supranationale Überprüfungsinstanz statt willkürlicher Einschätzungen durch nationale Behörden
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