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16.09.19 atomstopp: Antiatompolitik vor Nationalratswahl auf dem Prüfstand
3-Minuten Videobotschaft als Entscheidungshilfe für Wähler_innen, denen eine atomkraftfreie Zukunft am Herzen liegt!
"Energieversorgung ist ein elementares Thema, gerade vor den Herausforderungen des Klimawandels. Heute muss gestaltet werden, was uns morgen versorgen soll. Dabei ist extreme Achtsamkeit gefordert, denn ausgerechnet die Atomindustrie versucht, sich als Klimarettung ins Spiel zu bringen. Das ist mit allen Mitteln zu verhindern! Wer eine Fraktion in den österreichischen Nationalrat führen will, muss sich diesem Thema auf jeden Fall stellen. Wir haben deshalb alle Spitzenkandidat_innen um eine Stellungnahme per Videoclip gefragt, mit welchen konkreten Maßnahmen sie in der nächsten Legislaturperiode antiatompolitisch auftreten wollen und so zu erklären, warum man gerade sie wählen sollte, wenn man eine atomkraftfreie Zukunft will", umreißen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich die 3-Minuten Video Challenge, zu der sie die wahlwerbenden Listenersten herausgefordert hatten.

"Nach den Spitzenkandidaten Hejnal (KPÖ) und Mulla (WANDL) haben sich nun 2 weitere Spitzenkandidaten die Chance abgeholt, in einer Videobotschaft auf unserem atomstopp Videokanal Standpunkt und Pläne zu ihrer Antiatompolitik der nächsten Legislaturperiode präsentieren zu können. Somit sind nun auch die antiatompolitischen Ambitionen von Norbert Hofer von der FPÖ und Peter Pilz von der Liste JETZT auf unserer Playliste abrufbar!", geben Schweiger und Egger bekannt.

"Wir wollen mit dieser Aktion unseren Zuseher_innen die Möglichkeit geben, sich rechtzeitig vor der Wahl ein vergleichendes Bild davon zu machen, was in der kommenden parlamentarischen Arbeit bzw. im Fall einer Regierungsverantwortung von den Kandidat_innen in Sachen Antiatompolitik zu erwarten sein wird", so Schweiger und Egger weiter.

"Bleibt also noch abzuwarten, wie die bereits avisierte Positionierung der Grünen ausfällt, da es sich zweifelsohne bei Antiatompolitik um eine ihrer Kernkompetenzen handelt, also ausreichend Expertise vermutet werden darf. Auch ob auch die SPÖ und die NEOS sich, wie per E-Mail verlautet, um das Anliegen kümmern und die Listenersten Rendi-Wagner und Meinl-Reisinger sich aufs Set begeben werden, steht offen. Aber noch ist es nicht zu spät, ein maximal 3-minütiges Video ist schnell gedreht. Und wer weiß: Die etwas längeren Anlaufzeiten könnten ja auch mit besonders gehaltvoller Aufbereitung zu erklären sein!", sinnieren Schweiger und Egger.

"Überhaupt keine Reaktion gibt es nach wie vor von der ÖVP. Ob sich Listenführer Kurz nur viel Zeit lässt oder schlicht keinen Bedarf sieht, sich in dieser Frage zu äußern, darauf werden sich letztlich unsere geneigten Unterstützer_innen mit Sicherheit selber einen Reim zu machen wissen!", betonen Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019


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12.09.19 atomstopp: 3-Minuten Statements aller Fraktionsspitzen für aktive Antiatompolitik gefragt
Durch Stillschweigen wird die Energiezukunft niemals atomkraftfrei!
"Mit welchen konkreten Maßnahmen werden Sie in der nächsten Legislaturperiode antiatompolitisch auftreten? Warum sollte man gerade Sie wählen, wenn man eine atomkraftfreie Zukunft will? Wir haben alle Spitzenkandidat_innen der wahlwerbenden Parteien aufgefordert, Fragen wie diese in einem maximal 3-minütigen Videoclip zu beantworten. Umgehend wahrgenommen hatten diese Auftrittsmöglichkeit Ivo Hajnal von der Wahlplattform Alternative Listen, KPÖ Plus, Linke und Unabhängige und Fayad Mulla vom Wandel. Am Montag, 16.9. um 16:00 Uhr werden weitere Zusendungen, die uns bis dahin erreichen, freigeschaltet!", kündigen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich an.

"Auf unserem Videokanal bieten wir den jeweils Listenersten eine Bühne, um ihre antiatompolitische Position samt Ideen darzustellen. Den Wähler_innen wollen wir damit die Möglichkeit geben, sich ein kompaktes, vergleichendes Bild davon zu machen, was in der kommenden parlamentarischen Arbeit bzw. im Fall einer Regierungsverantwortung von den Kandidat_innen antiatompolitisch zu erwarten sein wird", erläutern Schweiger und Egger.

"Energieversorgung ist ein elementares Thema, gerade vor den Herausforderungen des Klimawandels. Heute muss gestaltet werden, was uns morgen versorgen soll, daher ist es von enormer Wichtigkeit, in welche Richtung die Politik geht. Dass gerade die Atomindustrie sich als Klimarettung ist Spiel zu bringen versucht, ist mit allen Mitteln zu verhindern! Da hilft es wenig, dass Österreich Dank der Zwentendorf-Abstimmung 1978 atomkraftfrei geblieben ist, denn rundum halten noch zu viele Staaten verbissen am Atomzeitalter fest", warnen Schweiger und Egger.

"Ambitionen über die Grenzen hinaus sind nötig und es gibt genügend aktuelle Anlässe, bei denen Antiatom-Organisationen auf keinen Fall von der Politik im Stich gelassen werden dürfen: Gerade hat das Tschechische Umweltministerium grünes Licht für den Ausbau von Dukovany gegeben – basierend auf einer schwer mangelhaften Umweltverträglichkeits-Analyse. Slowenien forciert den Ausbau des AKW Krsko, dabei stellt schon der Betrieb des bestehenden Blocks in einem Erdbebengebiet eine grobe Gefährdung dar. Mit Mochovce soll in der Slowakei eine vor Jahrzehnten zu Recht stillgelegte Bauruine mit völlig überholter Technik und desaströser Sicherheitskultur starten. Und auch Laufzeitverlängerungen für eigentlich ausgediente Reaktoren müssen dringendst verhindert werden", zählen Schweiger und Egger nur einige der akuten Aufgaben auf, denen sich alle Kandidat_innen, die ihre Fraktion in den Österreichischen Nationalrat führen wollen, im Sinne einer glaubwürdigen Antiatompolitik tunlichst stellen sollten.

"Österreichs Politik für eine zukunftstaugliche Energieversorgung kann und muss sich am starken Rückgrat des parteiübergreifenden österreichischen Antiatomkonsenses ausrichten und so sollte man erwarten dürfen, dass sich alle Spitzenkandidat_innen die Zeit für eine 3-minütige Erklärung per Video nehmen. Kamerascheue, zumal bei absoluter Gestaltungsfreiheit, wird wohl nicht der Grund sein, warum sich einige noch nicht geäußert haben. Es wird sich hoffentlich keine Partei die Blöße geben, die Dringlichkeit des Themas zu verkennen und statt eines klaren Statements einen leeren Fleck des Stillschweigens in der Playliste auf unserem Videokanal zu hinterlassen!", so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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Aktuelle News und Studien weltweit

• 10./11. September 2019: Mehrfach Probleme mit Frankreichs AKW (Informationen auf Englisch)
Artikel 1 Reuters, Artikel 2 Reuters, Pressemeldung Framatome, Artikel Bloomberg

• 10. September 2019: Japan erwägt, radioaktives Wasser von Fukushima im Pazifik zu entsorgen, Standard

• 26. August 2019: Dutzende Atomkraftwerke laufen offenbar ohne ausreichende Genehmigung, Spiegel

• 12. August 2019: Russische Behörden gaben Details zu Atomunfall zögerlich preis, Standard

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